Zur Person

Mirko bei der Arbeit Mirk the Face….
Während meiner Schulzeit in Hannover bekam ich über die Jahre so einige Spitznamen mit auf den Weg. Der eine setzte sich durch. Ich machte mein Abitur im Jahr 1999 auf der IGS Linden. Reichlich spät für jemanden der 1977 geboren wurde, aber wie man so schön sagt, gut Ding will Weile haben!
Nach meinem Abitur machte ich Zivildienst und hatte dort genug Zeit mir zu überlegen, wie es weitergehen soll. Ich entschloss mich das Handwerk des Malers und Lackierers zu erlernen Ein Leben lang jedoch wollte ich diesen Beruf nicht ausüben.

2002 rief mich ein guter Freund an. Er fragte mich was ich denn so treiben würde, und ob ich immer noch daran interessiert sei, irgendetwas beim Fernsehen zu machen, denn in unserer Schulzeit sprachen wir des Öfteren davon. Er bat mich zu ihm nach Hamburg zu kommen, um mit ihm zusammen als Beleuchter bei einem Kurzfilm zu arbeiten. So ergab es sich, dass ich meine ersten Erfahrungen als Beleuchter beim Film sammelte. Mit der Zeit lernte ich immer mehr dazu und bekam eine gewisse Routine, kümmerte mich um Folgeaufträge und freute mich auf jeden neuen Dreh. Parallel dazu bekam ich aber plötzlich die Zusage für ein Lehramtsstudium in Köln auf das ich mich beworben hatte. Ich verließ also Hamburg und zog nach Köln.
Ich fing an, beim WDR in der Produktion, als studentische Hilfskraft zu arbeiten. Dort brachten sie mir unter anderem bei wie ein SNG-Wagen funktioniert und ich übte des Öfteren die Tätigkeit des Set-Aunahmeleiters vor Ort aus. Nach einem Jahr hörte ich beim WDR wieder auf und suchte mir einen neuen Job im Medienbereich. Die Firma, für die ich auch heute noch tätig bin, nennt sich „Buch Mich GmbH“ und bietet von Kabelhilfen über Beleuchter und Cutter bis zu Bühnentechnikern eine große Bandbreite an Möglichkeiten, sich Teilzeit, aber auch Vollzeit zu beschäftigen. Ende 2005 machte ich mich dann selbstständig als Dienstleister im Medienbereich und setze seitdem Aufträge erfolgreich um. Unter anderem als Techniker in der Produktion der olympischen Sommer- und Winterspiele, aber auch als Beleuchter, für Verkabelungen, als Bühnentechniker oder als Aufnahmeleiter.